Windkraftprojekt Eberschwang II
wurde zurückgezogen
 

Die kommenden Generationen müssen mit immer weniger Erdöl, Erdgas und Kohle auskommen, das ist unbestritten. Sehr viele Menschen haben das schon lange erkannt, und aus diesem Grund die erneuerbaren Energieformen und somit auch die Windkraft unterstützt. 

Herzlichen Dank an die Grundeigentümer, die ihre Grundstücke für Kranstellfläche bzw. Fundament zur Verfügung gestellt hätten.

Ebenso bedanken wir uns bei den 38 Waldbesitzern als unmittelbare Grundnachbarn, die mit ihrer schriftlichen Einverständniserklärung das Projekt ebenfalls unterstützt haben.

Alle Waldbesitzer, die ihre Wälder jahraus jahrein pflegen, Sturmschäden aufarbeiten, Käferbäume beseitigen und die notwendigen Aufforstungen durchführen, sind für uns die wirklichen Waldschützer.
Sie machen durch Ihre Arbeit „unsere“ Wälder zum Erholungsgebiet.  

Nachhaltige Energieversorgung

Der Gemeinderat der Marktgemeinde Eberschwang hat die Einleitung zur Umwidmung einstimmig beschlossen. Die Prüfung durch das Land OÖ zeigte auf, dass die drei Windräder aufgrund der Abstände zu den Wohnhäusern genehmigungsfähig gewesen wären.
Dass Naturschutzabteilung und Umweltanwalt dies anders sehen und ein Uhu-Brutplatz plötzlich ins Spiel gebracht wurde, hat andere Gründe und sollte durchaus hinterfragt werden.

Bürgerbeteiligung:

Hauptmotivation für eine Bürgerbeteiligung ist es, eine langfristige Wertschöpfung in die Region zu bringen und es möglichst vielen Gemeindebürgern zu ermöglichen, daran teil zu haben.

Kein Einzelinvestor, sondern eine breite Beteiligung von möglichst vielen Gemeindebürgern war von Anfang an das Ziel. Genauso wie es auch bei den bestehenden Windrädern in Eberschwang und Schernham erfolgreich mit 654 Beteiligten umgesetzt wurde.

Dass der Gemeinderat in diesem Bestreben von Umweltanwalt und Naturschutz „ausgebremst“ wurde, ist sehr bedauerlich. Ebenso die Tatsache, dass Außenstehende mit der Angst der Anrainer spielten (Infraschall, Schattenwurf), Neid schürten und auf fragwürdigem Niveau Hetze betrieben, machte die Gesamtsituation sehr schwierig.

Strombedarf steigt ständig

Natürlich sind Windräder dieser Größe ein Eingriff in das Landschaftsbild, doch womit sonst könnte bei uns mit so geringem Bodenverbrauch sauberer Strom für 5100 Haushalte im Jahr erzeugt werden.

Wer heute noch immer behauptet, wir hätten ohnehin genug Strom, liegt völlig falsch. In Wahrheit importieren wir Jahr für Jahr immer mehr Strom, darunter auch einen erheblichen Anteil Atomstrom.

Wer Windräder verhindert, sollte realistische Alternativen aufzeigen um in Zukunft unsere Abhängigkeit von Energieimporten zu verringern.

 

INFO Folder - Dieser wurde von der Firma Windkraft Innviertel GmbH an alle Haushalte der umliegenden Gemeinden versendet.