Windkraft Zukunft  -   Windkraft Vorteile

Jahr 2016 - Dieses Jahr bot in Schernham ein durchschnittliches Windmittel von 5,7 m/s mit einem Stromertrag von 3.105.238 kWh. In Eberschwang wie in den letzten 8 Jahren etwas unterdurchschnittliche 5 m/s. Leider kann die Anlage Eva schon seit längerem aus elektrotechnischen Gründen nur mit der halben Leistung produzieren. Der Fehler konnte noch immer nicht lokalisiert werden. Daher auch rund 100.000 kWh weniger Stromerzeugung von dieser Anlage. Von der Sonne konnten wiederum mehr als 17000 kWh Strom geerntet werden. Die Gesamtleistung betrug 4,31 Millionen kWh.

Jahr 2015 - Die Öko-Stromanlagen der Firma Windkraft Innviertel lieferten im Jahr 2015 4.250.554 kWh Strom in das Leitungsnetz. Das Windangebot war auch in diesem Jahr in unseren Breiten wieder eher bescheiden. Die Anlage Eberschwang 2 (Eva) machte im 20igsten Betriebsjahr etwas elektronische Probleme und es mussten ein Wechselrichter und ein Akku einer Blattregelung getauscht werden. Diese Anlage erzeugte deswegen rund 100.000 kWh Strom weniger als die Anlage Eberschwang 1. Auch der Strompreis (Marktpreis) mit einem Jahresschnitt von 3,2265 Cent blieb das ganze Jahr über im Keller. Die Anlage Schernham lieferte wiederum ein leichtes Plus.

Jahr 2014 - Die Öko-Stromanlagen der Firma Windkraft Innviertel lieferten im Jahr 2014 4.350.701 kWh Strom in das Leitungsnetz. Über drei tausend Tonnen CO² mussten dadurch   n i c h t   in die Luft geblasen - oder 1,4 Mio Liter Öl nicht verbrannt werden. Die WKA Schernham blieb leicht hinter dem langjährigen Ertragsdurchschnitt. Die Anlagen Eberschwang erzeugten wegen fehlendem Wind aus Richtung Ost in diesem Jahr 19 % unter dem Plansoll. Die Photovoltaikanlage mit 17600 kWh Ertrag liegt genau im langjährigen Durchschnitt.  

01.Juni 2014 - 10-Jahresfeier Windkraftanlage Schernham in Geiersberg. Über 200 Menschen kamen bei bestem Wetter zu dieser Veranstaltung - Bericht

Februar 2014 - Die Monate Jänner und Februar waren ohne Schnee und auch der Wind wehte unterdurchschnittlich. Trotzdem wurden 839.000 kWh sauberster Strom erzeugt und über das EnergieAG-Netz an die umliegenden Stromverbraucher verteilt. 

Jahr 2014 - Der Marktpreis ist im Quartal 01/2014 auf einem extrem niedrigen Preis angelangt - 37,49 Euro/MWh. Ein derart niedriges Preisniveau gab es zuletzt im Jahr 2005  - siehe http://e-control.at/de/marktteilnehmer/oeko-energie/marktpreis. Dieser Preis mag für die Endkunden auf den ersten Blick eventuell erfreulich erscheinen. Energieerzeugungsanlagen werden jedoch unwirtschaftlich und können aus Spargründen möglicherweise nicht mehr optimal gewartet werden. Fördergelder werden anders umverteilt und werden dann wieder dem Endverbraucher verrechnet. Für diese Art Marktpreisregulierung kann wohl kein "Oskar" vergeben werden?

Jahr 2013 - Unsere 4 Anlagen lieferten uns in diesem Jahr wieder eine ganze Menge Strom nur mit Hilfe des Windes und der Sonne - 4.717.000 Kilowattstunden. Keinerlei Resoursenverschwendung auf Kosten der nachfolgenden Generationen und auch keine Umweltverschmutzung. Die zwei Windkraftanlagen in Eberschwang tun dies übrigens schon einige Jahre ohne jegliche Förderung. Die Vergütung der Stromlieferung ist der jeweils aktuelle Marktpreis minus dem Ausgleichsenergielieferungsbeitrag. Weltweit gesehen stützen die vielen bereits abgeschriebenen Windkraftanlagen enorm den Strompreis und somit für die Verbraucher so niedrig gehalten werden kann.

Juni 2013 - Am 16.Juni 2003 ging die WKA Schernham an das Netz. I n den nunmehr zehn Betriebsjahren wurden 35 Millionen Kilowattstunden Strom ohne jeglichen Einsatz von Rohstoffen erzeugt. 73 Tausend Betriebsstunden stehen jetzt auf dem Zähler. Von den insgesamt 87 tausend Stunden produzierte die E 70 also über 84 % der möglichen Zeit. Das ist für eine Windkraftanlage eine beachtliche Zahl. In Volllaststunden gesehen ergibt dies fast 2000 kWh. Im Schnitt erzeugte die Anlage mit der Nennleistung von 1800 kW in jeder Betriebsstunde 479 kWh. 

Jahr 2012   -   Die Anlagen in Eberschwang (Adam & Eva) haben jetzt fünf Jahre in Folge einen Ertrag knapp unter der Planung produziert. Die Winde aus Richtung Süd/Ost, welche in den Anfangsjahren zu erfreulichen Ertragsüberschüssen geführt hatten, erreichen die Anlagen nicht mehr. Möglicherweise ist der aus dieser Richtung vorgelagerte Wald entscheidend in die Höhe gewachsen (bescheidene Meinung des Mühlenwartes) und leitet die Luft über die Anlagen hinweg. Mit dem Ertrag in Schernham von Plus 16 %  können wir wieder hoch zufrieden sein. Bemerkenswert ist die Verfügbarkeit der E70 von 99,7 % in diesem Jahr.

August 2012

Arbeitsbühne

Die Rotorblätter werden in den siebzehn Betriebsjahren jetzt zum zweiten Mal saniert. Mit Hilfe einer modernen Arbeitsbühne arbeiten drei Mann pro Rotorblatt ungefähr ein Tag lang.

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