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Gesellschafterversammlung KG Eberschwang am 20.Mai 2010 19.30 Uhr Gasthaus Würzl Eberschwang - 80 Gesellschafter konnten nach Eberschwang kommen.

JAHR 2010 - 1. Qartal - so wie schon im vergangene Jahr bot die Natur auch im 1. Quartal nur ein mäßiges Windangebot. Die Anlage Adam im Windpark Eberschwang stand erstmals in den 14 Betriebsjahren wegen eines elektronischen Defektes sieben Tage lang still und konnte dadurch etwa 50.000 kWh nicht ernten. Ein Lichtwellenleiter hat nach der langen Betriebszeit (88.012 Arbeitsstunden) seine Funktion eingestellt. Diesen unscheinbaren Defekt konnten die Techniker leider erst am siebten Tag, nach dem fast alle elektronischen Elemente ausgetauscht und viele Funktionen getestet waren, lokalisieren.

JAHR 2009 - Über das gesamte Jahr gesehen, war der Wind in keinem Monat überdurchschnittlich. Kein wilder Sturm. Die WKA Schernham produzierte 3,3 Mio kWh saubersten Strom. Die Anlagen in Eberschwang konnten aus Windmangel das Plansoll nicht ganz erreichen.   

JAHR 2008 - Obwohl unsere Anlagen nur 9 km Luftlinie von einander entfernt sind, ergaben sich enorm unterschiedliche Windverhältnisse zwischen den beiden Standorten. Allein im Dezember wehte der Wind in Schernham mit einer mittleren Windgeschwindigkeit von 8 m/s und in Eberschwang dagegen nur mit einem VMed von 6 m/s. In den Sommermonate herrschten an beiden Standorten unterdurchschnittliche Windverhältnisse. Es fehlten die kräftigen Winde. Am Standort Eberschwang konnten wir dadurch das Plansoll (bei Berücksichtigung des Leitungsverlustes, der 1,8 % beträgt) um 7000 kWh nicht erreichen. Die Anlage in Schernham produzierte ein Plus von 17,5 %. Die technische Verfügbarkeit lag bei allen Anlagen wiederum über 99 Prozent.

SEPTEMBER 2008 - Dieser Monat bot sehr wenig Wind. 3,7 m/s VMed in Eberschwang ist einer der niedrigsten Werte seit Bestehen der Anlagen. Nur im April 1996 mit 3,45 m/s VMed war das Windangebot noch geringer. Über das Jahr gesehen, liegen wir mit 4,89 m/s VMed nur geringfügig unter dem langjährigen Schnitt.


 Sample Image
  • Hagel - Rotorblattschaden.
  • Beim letzten lokalen Unwetter am 22.Aug.08 müssen riesige Eisstücke vom Himmel gefallen sein. Die Rotorblätter der Eberschwanger Anlagen wiesen an der Vorderkante zahlreiche Einschläge von bis zu  6x3 cm Größe auf.  Der Mühlenwart kittete  die schadhaften Stellen aus und klebte neue Schutzfolien auf.

 Mai 2008 - Die freiwillige Feuerwehr Ried im Innkreis (www.ff-ried.at/Sondergruppen) verfügt über mehrer tüchtige, dynamische Feuerwehrmänner, für die das schnelle Erklettern einer Windkraftanlage mit einer perfekt zusammen gestellten Höhenrettungsausrüstung kein Problem darstellt. Vier mal pro Jahr muss für die planmäßige Wartung und zusätzlich bei den Störungen die Windkraftanlage von Servicetechnikern bestiegen werden und es kann dabei trotz aller Vorsicht schnell ein Unglück passieren. Daher wurde am 10. Mai 2008 eine Feuerwehrübung mit Bergung eines am Bein verletzten Technikers aus dem Bereich der Rotornabe  geübt. Eine ziemliche Herausforderung stellten die relativ engen Platzverhältnisse im Maschinenhaus und die geringen Ausmaße des Durchstieges in die Rotornabe dar. Es kann z.B. mit einer herkömmlichen Verletztentrage nicht gearbeitet werden. Nach der Erstversorgung durch einen Arzt (Beinschiene anlegen) konnte der Verletzte über eine steife Unterlage in das Maschinenhaus aus dem Nabenbereich gezogen werden. Das Verfrachten in einen Dreieckssitzgurt und die folgende Abseilung funktioniert sehr gut. Unten ein Bild aus luftiger Höhe. Ein herzliches Dankeschön an die Männer der FF Ried von der Firma Windkraft Innviertel GmbH für die spontane Bereitschaft zu dieser notwendigen Übung. Abseilen


 Sample ImageJänner 2008 - eine herrliche Raureifbildung auf der WKA Schernham. Leider drehte sich das Anemometer nicht mehr und die Anlage ging deshalb auf Störung.
 
Sunday, 5. September 2010

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